Der Ursprung verliert sich in uralter Zeit. Diese Gegend war Fundstätte irdener Manufakte, Waffen und Ornamentgegenstände der Villanovakultur. Es musste sich um eine recht berühmte Gemeinde handeln, denn in einem Pergament aus dem Jahre 1179 ist von ihren "Proceri", d.h. den vornehmsten Bürgern oder ihren Stadträten die Rede. Im 12. Jahrhundert erstreckte sich ihr Schloss über zwei Hügel, auf denen zwei kleine mit robusten Türmen ausgestattete Festungen standen. Bis zum 16. Jahrhundert blieb die Ortschaft im Besitz der Malatesta, dann wurde sie von Papst Leo X. Giovanni Maria de' Medici verliehen.Aus jener Zeit stammen zwei wuchtige runde Bollwerke seitlich vom Eingang der alten Festung. Die einsamen Überreste des über die Ortschaft emporragenden Turms sind im ganzen Tal zu sehen. Etwas weiter unten, angeschmiegt an den "dell'Albero dell'Acqua" bzw. den Wasserbaum, befindet sich die Fontäne auf der von Tonino Guerra, einem Künstler aus Santarcangelo, entworfenen konkaven Piazza. Relevant ist die Anzahl und das Niveau der gastronomischen Lokale dieser Gegend, die sich alle durch ihre Atmosphäre und ihre feine Küche auszeichnen. MONTEBELLODie Strasse die von Torriana nach Montebello, das alte "Mons Bellis" führt ist sehr romantisch. Die alten Römer nannten im 3ten Jahrh vor Christus diesen Berg "Monte Bello" (den Berg des Krieges). Er präsentiert sich als einsamer steiler Gipfel der zum Himmel ragt, als wolle er die umgebenden Täler beschützen. Oben auf dem Grad befindet sich wie ein Falkennest das mächige derer Guidi di Romagna. Zu Füssen des Schlosses liegt der in seiner mittelalterlichen Struktur bestens erhaltenen sehr sug- gestive Ort. Von daoben aus hat man einen wunderbaren Ausblick über das Tal, von den Bergen bis zum Meer. In diesem kleinen malerischen Ort gibt es zwei famose Gästhauser mit typischer tradizioneller Gastronomie. Als erstes begegnet man dem Ristorante "Pacini" mit seinem kleinen gediegenen Emporio, das Produkte höchster Quälitat anbietet. Etwas weiter vorne schon fast am Ende des Ortes ist die Osteria Ristorante "Zoffoli" mit seiner luftigen Terasse in Richtung Meer. An ihren Tischen kann man bei aufmerksamer und freundlicher Bedienung echte romagniolische Kostlichkeiten kennen lernen. Das Feudalherren Schloss wurde in verschiedenen Epochen, zwischen dem XI und XVI Jahrhundert erbaut. Von 1197 bis 1463 war es mit wechselnden Begebenheiten im Besitze der Malatesta. Als jedoch Sigismondo Pandolfo Malatesta den Krieg gegen den Papst Pio II (Enea Silvio Piccolomini) verlor, gingen auch seine zahlreichen Lehen, also auch Castello Montebello, verloren.KLICKEN SIE HIER, UM UNSERE HOTEL ANZUSCHAUEN